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30 Jahre Schädlingsbekämpfung

BETTWANZEN
Termo_Bug_Bettwanze
Seit einigen Jahren nimmt der Bettwanzenbefall weltweit massiv zu. Grund ist nicht allein die verstärkte Reiselust unserer Gesellschaft. Ursache ist auch, dass Bettwanzen inzwischen aus früheren regelmäßigen prophylaktischen Sprühungen gegen zahlreiche Pestizide resistent sind. Auch der verstärkte Handel mit Gebrauchtmöbeln und Kleidung ist eine mögliche Verbreitungsursache. Aus Amerika ist beispielsweise die Verbreitung über Möbellaster bekannt. Werden neue Möbel geliefert, nimmt die Firma als Service die alten Möbel gleich wieder mit. Sitzen in diesen Möbeln Wanzen, gelangen sie in den Transporter und damit mit der nächsten Lieferung zu neuen Kunden. Die Populationen wachsen schnell und die Weibchen suchen stets nach neuen Lebensräumen. In Hotels beispielsweise krabbeln sie z.B. über Kabelkanäle in Nachbarzimmer, so dass häufig nicht nur ein Zimmer betroffen ist.
Aussehen: Im Gegensatz zu den meisten anderen Wanzen besitzt die Bettwanze nur kleine Stummelflügel. Wenn sie nicht mit Blut gefüllt ist, ist ihr Körper papierdünn und ca. 5 – 8 mm lang. Junge und erwachsene Bettwanzen sehen gleich aus. Die Farbe ist annähernd rotbraun.
Entwicklung: Die Eier werden vom Weibchen im Versteck festgeklebt. Je Weibchen werden ca. 200 Eier gelegt. Je Tag 1 – 12 Eier. Während der Entwicklung häuten sich die jungen Wanzen ca. 5 mal. Je Stadium ist eine Blutmahlzeit erforderlich. Entwicklungsdauer ca. 30 Tage.
Vorkommen: Die Bettwanze benötigt ein trockenes und warmes Klima. Zwischen den Mahlzeiten versteckt sich die Bettwanze in Spalten, hinter Bilder und Tapeten. Daher auch Ihr Spitzname „ Tapetenflunder „. Bettwanzen sind nachtaktiv und saugen ca. 10 Minuten an ihrem Opfer.
Bekämpfung: Ist ein Befall mit Bettwanzen festgestellt, empfehlen wir eine innovative sehr effektive Methode zur Bekämpfung. Um den Tieren ökologisch – ohne großen Pestizideinsatz - zu Leibe zu rücken, machen wir uns ihre Biologie zu Nutze. Das alternative Verfahren nennt sich Ambitec Thermo-Bug
Termo
und wird auch gegen Vorrats- und Materialschädlinge eingesetzt. Hierbei werden die befallenen Räume mit speziellen Wärmeöfen aufgeheizt. Durch die allmähliche Erwärmung der Raumluft werden die Insekten zunächst aktiv, verlassen ihre Schlupfwinkel und wandern der Wärmequelle entgegen. Dann macht man sich ein weiteres biologisches Phänomen nutzbar: Ab 45 Grad beginnt Eiweiß zu gerinnen. Alle Insekten, die über längere Zeit diesen höheren Temperaturen ausgesetzt sind, sterben ab. Die Endtemperatur erreicht ca. 60 Grad. Unsere speziellen Gebläse verteilen die Luftströme bis in die letzten Winkel. Denn nur, wenn der komplette Raum auf die erforderliche Temperatur gebracht wird, ist der Erfolg gewährleistet. Regelmäßige Kontrollen, an verschiedenen Messpunkten, insbesondere an den Wärmebrücken, sind hierzu erforderlich. Nur dann ist der Tod aller Eier, der Nymphen in allen Häutungsstadien und erwachsenen ( adulten ) Tiere sichergestellt werden. Und das in jedem Schlupfwinkel des Raumes. Alternativ kann die Bekämpfung auch mit chemischen Mitteln ausgeführt werden. Da die Bekämpfung der Bettwanzen recht aufwendig ist sollten diese Arbeiten von einem erfahrenen Schädlingsbekämpfer ausgeführt werden. Als Mittel der Wahl stehen Spritz- und Stäubemittel zur Verfügung.