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30 Jahre Schädlingsbekämpfung

DEUTSCHE WESPE (PARAVESPULA GERMANICA)
Deutsche Wespe (paravespula germanica)
Allgemein
Wespen leben, ähnlich wie Hornissen, in einem sozialen Verband mit Geschlechtstieren und Arbeiterinnen. Es gibt in Europa mehrere Wespenarten, deren Körperlängen zwischen 12-20 mm variieren.
Lebensweise
Die Deutsche Wespe kommt in freier Natur ebenso häufig vor, wie in der Umgebung oder im Inneren von Gebäuden. Ein Nest ist kugelförmig, wobei die waagerecht angeordneten Waben von einer mehrschichtigen Papierhülle mit einer feinen Struktur eingeschlossen sind. Nach unten ist das Nest bis auf ein kleines Flugloch abgeschlossen.
Das Wespennest entsteht folgendermaßen: Ein befruchtetes Weibchen überlebt im Winter. Diese Königin baut im Frühjahr die ersten Nestzellen und zieht die ersten Arbeiterinnen auf. Die Arbeiterinnen übernehmen dann den Weiterbau der Zellen und fahren mit der Brutpflege fort. Im Spätsommer werden dann die Geschlechtstiere aufgezogen. Diese paaren sich und das eigentliche Wespenvolk geht zugrunde. Die Arbeiterinnen sterben, wobei nur die befruchteten Weibchen ( neue Königinnen ), wie oben erwähnt, überleben.
Die Deutsche Wespe ernährt sich wie die verwandten Arten hauptsächlich von Insekten, sammelt aber auch Nektar. In der Umgebung von Menschen geht die Wespe gerne an Marmelade, Süßigkeiten, reifes Obst, Säfte und an alles, was noch Wasser und Zucker enthält. Es kommt gelegentlich vor, dass die Wespe auch an anderen Lebensmitteln, wie Fleisch etc. nascht. Die Deutsche Wespe kann als eine sehr nützliche Art betrachtet werden, denn sie vertilgt andere Schädlinge wie z.B. Raupen, Fliegen etc. Manchmal bereitet sie aber Probleme. Für Imker zum Beispiel dadurch, dass die Wespe Bienen jagt und Honig raubt.
Im Haushalt gilt die Wespe eher als lästiges Insekt, welches für empfindliche Personen durch einen Stich zu gesundheitlichen Komplikationen führen kann. Gefährlich sind Stiche in die Zunge, wenn die Wespe durch Aufnahme von Lebensmitteln in den Mund gerät. Es muss dann sofort (!) ärztliche Hilfe hinzugezogen werden.