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30 Jahre Schädlingsbekämpfung

FAMILIE DER DIEBSKÄFER
Messingkäfer ( Familie der Diebskäfer )
Messingkäfer sind Material- und HygieneschädlingeAussehen: Die Käfer sind ca. 2,5 - 5 mm lang, spinnenartig und mit dichter messingfarben glänzender Behaarung. Ihre Fühler haben sind leicht mit Beinen zu verwechseln.Eier : Die Eier sind 0,6 - 1 mm lang, länglich oval, zuerst weiß und später gelblich. Die Eier sind in der Regel nicht auffindbar, da sie mit Schmutz usw. überzogen sind.

Larven:
Sind nach dem Schlüpfen ca. 1,5 mm lang.

Puppen: Die Puppen sind im ovalen Kokon liegen ca.3,4 - 5,4 mm lang.

Entwicklung:
Das Weibchen legt bis zu 200 Eier. Im Normalfall ca.50-150. Die gesamte Entwicklungsdauer vom Ei bis zum erwachsenen Tier beträgt ca. 4 Monate. Die Lebenserwartung des erwachsenen Tieres beträgt ca. 5 Monate. Es entstehen pro Jahr 2 Generationen. Die optimale Entwicklungstemperatur liegt bei 20 - 22 °CVorkommen: Die Einschleppung erfolgt meist mit Waren. Eine Zuwanderung aus Nachbar-gebäuden wie Ställen usw. ist möglich jedoch selten. Die Tiere sind lichtscheu und i.d.R. nur nachts auf Wanderschaft. Tagsüber halten sie sich hinter Sockelleisten,Ritzen usw. versteckt.
Bekämpfung: Die Bekämpfung ist nicht immer einfach da sich die Brutstätten oftmals in Hohlräume und Fehlbodenschüttungen befinden. Unser Betrieb hat die besten Bekämpfungserfolge in Wohnungen usw. mit Silikagel / Finicon Ultra erzielt. Diese Puder ritzen den Chitinpanzer der Tiere ein und entziehen dem Körper die Flüssigkeit. Der Messingkäfer trocknet so aus und stirbt ab.
Bei der Bekämpfung muss der Puder in
alle Hohlräume eingebracht werden. Hierzu ist es erforderlich alle Hohl- und Zwischenräume anzubohren. In diese Öffnungen wird mit einem Stäubegerät, Centrobulb oder Handduster o.ä., der Puder in die Hohlräume eingeblasen. Bei unsere Produkten ( Silkagel / Finicon Ultra ) liegt die Ausbringmenge bei ca. 10-15 Gramm Puder pro qm behandelter Fläche.
Bei sachgerechter Behandlung aller Hohlräume stellen sich erste Bekämpfungserfolge nach ca. 3- 21 Tagen ( je nach Mittel ) ein. Eine Nachbehandlung ist i.d.R. nicht erforderlich, da die Wirkung des Puders auch mechanischer Art ist.
Wie die Erfahrung zeigt können diese Arbeiten,
auch von versierten Laien, mit großem Bekämpfungserfolg ausgeführt werden. Silikagel ( z.B. Ambitec-Silikagel / Ultrasil ) ist ungiftig und stellt für die Bewohner keinerlei Vergiftungsgefahr dar. Um die Wirkung schneller zu erreichen besteht auch die Möglichkeit z.B. Finicon Ultra einzusetzen. Dies ist ein Silikagel dem ein Insektizid ( Naturpyrethrum und wird aus einer Chrisanthemenart gewonnen ) beigemischt ist .

Bekämpfung im Sprüh- oder Spritzverfahren sind völlig ungeeignet um einem Befall mit Messingkäfern zu begegnen da diese Behandlungen nur kurzzeitig wirken und die Behandlungen regelmäßig wiederholt werden müssen.



Kugelkäfer ( Familie der Diebskäfer )

Kugelkäfer sind Material- und HygieneschädlingeAussehen:
Die Käfer sind ca. 2,5 - 4 mm lang, spinnenartig und von braun-schwarz glänzender Farbe. Ihre Fühler sind leicht mit Beinen zu verwechseln. Vorkommen: Die Einschleppung erfolgt meist mit Waren. Eine Zuwanderung aus Nachbar-gebäuden wie Ställen usw. ist möglich jedoch selten. Die Tiere sind lichtscheu und i.d.R. nur nachts auf Wanderschaft. Tagsüber halten sie sich hinter Sockelleisten, Ritzen usw. versteckt.

Bekämpfung: Die Bekämpfung ist nicht immer einfach da sich die Brutstätten oftmals in Hohlräume und Fehlbodenschüttungen befinden. Unser Betrieb hat die besten Bekämpfungserfolge in Wohnungen usw. mit Silikagel bzw. Finicon Ultra erzielt. Diese Puder verletzen den Chitinpanzer der Tiere und entzieht dem Körper die Flüssigkeit. Der Kugelkäfer trocknet so aus und stirbt ab. Bei der Bekämpfung muss der Puder in alle Hohlräume eingebracht werden. Hierzu ist es erforderlich alle Hohl- und Zwischenräume anzubohren. In diese Öffnungen wird mit einem Stäubegerät z.B. Centrobulb oder Handduster der Puder in die Hohlräume eingeblasen. Bei unsere Produkten, Silikagel / Finicon Ultra, liegt die Ausbringmenge bei ca. 10-15 Gramm Puder pro qm behandelter Fläche. Bei sachgerechter Behandlung aller Hohlräume stellen sich erste Bekämpfungserfolge nach ca. 3- 21 Tagen ( je nach Mittel ) ein. Eine Nachbehandlung ist i.d.R. nicht erforderlich, da die Wirkung der Puder auch mechanischer Art ist. Wie die Erfahrung zeigt können diese Arbeiten, auch von versierten Laien, mit großem Bekämpfungserfolg ausgeführt werden.

Silikagel ( z.B. Ambitec-Silikagel / Ultrasil ) ist ungiftig und stellt für die Bewohner keinerlei Vergiftungsgefahr dar. Um die Wirkung schneller zu erreichen besteht auch die Möglichkeit z.B. Finicon Ultra einzusetzen. Dies ist ein Silikagel dem ein Insektizid ( Naturpyrethrum und wird aus einer Chrisanthemenart gewonnen ) beigemischt ist .
Bekämpfung im Sprüh- oder Spritzverfahren sind völlig ungeeignet um einem Befall mit Messingkäfern zu begegnen da diese Behandlungen nur kurzzeitig wirken und die Behandlungen regelmäßig wiederholt werden müssen.

Was ist eigentlich Silikagel , Ultrasil oder Kieselgur ?


Kieselgur (=Diatomeenerde, =Kieselmehl, =Novaculit, =Tripolit, =Diatomit, =Bergmehl, =Infusorienerde, =fossiles Plankton)
ist ein weißes Pulver, das aus den Kieselsäureschalen fossiler Kieselalgen besteht.


Zur Entstehung:
Die Kieselsäureskelette abgestorbener einzelliger Kieselalgen (=Diatomeen) sinken auf den Meeresgrund, reichern sich dort an und bilden geologische Ablagerugen aus Kieselgur.

Die heutigen Diatomeen umfassen 6 000 bis 10 000 einzellige Arten. Die Angaben über die Zahl fossiler Arten schwanken zwischen 40 000 und 100 000. Ein Kubikzentimeter Kieselgur enthält etwa 4,6 Millionen Schalen. In Ablagerungen erreichen Kieselgurschichten eine Mächtigkeiten von mehreren hundert Metern. Viele dieser Sedimentschichten sind mindestens 20 Millionen Jahre alt. Sie entstanden in den Seen und Meeren des Eozäns und Miozäns. Ablagerungen aus dem Miozän enthalten 70-90% SiO2, 3-12% Wasser und Spuren von Metalloxiden.


Im Jahre 1836 wurde Kieselgur bei Bohrungen erstmals in der Lüneburger Heide entdeckt. Kieselgur aus der Lüneburger Heide ist vor ca. 300.000 Jahren entstanden. Bis zum 1. Weltkrieg wurde fast der gesamte weltweite Bedarf mit Kieselgur aus dieser Region gedeckt. 1994 schließt die letzte Grube, denn Kieselgur aus den USA ist deutlich preisgünstiger.


Die ehemaligen Kieselgur-Gruben in der Heide sind inzwischen touristisch erschlossen. In ca. 9 km Entfernung des romantischen Heidedorfes Müden (Örtze) befindet sich der Kieselgur-Rundwanderweg. Der landschaftlich sehr reizvolle Weg schlängelt sich auf einer Länge von ca. 3,5 km vorbei an glasklaren, smaragdgrünen Kieselgurseen und entlang der schönsten Heideflächen des Naturparks Südheide. Anhand von Schautafeln kann sich der Besucher über die Entstehung, Gewinnung und Aufbereitung der nahezu unbekannten, aber vielseitig verwendeten Kieselgur informieren. In den USA werden mächtige Naturlagerstätten mit Baggern im Tagebau abgebaut und später zu unterschiedlichen Nutzungen weiter aufbereitet.


Kieselgur ist vielseitig verwendbar, u. a. als Filtermasse, als Füllmittel für Farben, Lacke und Papiere und als Isoliermaterial, speziell in der Hoch – und Tieftemperaturtechnik. 70% der Kieselgurproduktion werden bei industriellen Filtrationsvermögen verbraucht, besonders in der Zuckerraffinerie und beim Brauereigewerbe.


Bei der Weinherstellung ist es manchmal notwendig, bis zu viermal über Diatomitfilter zu filtrieren. Bei der Antibiotikaproduktion werden die Pilzmycelien durch Filtrierung über Kieselgurplatten entfernt. In zahlreichen Produktionsprozessen wird Kieselgur als Hilfsmittel zur Rückgewinnung von Chemikalien, ebenso bei der Reinigung von Wasser benutzt. Schließlich dient Kieselgur als industrieller Katalysator. Neuerdings wird es sogar dem Tierfutter als Heilmittel zugesetzt.


Wird das erschütterungsempfindliche Nitroglyzerin mit Kieselgur vermengt, entsteht daraus das stoßunempfindliche Dynamit. Durch diese Erfindung kam Alfred Nobel zu seinem großen Vermögen. Inzwischen wurde jedoch bei der Dynamitproduktion Kieselgur durch andere, besser geeignete Stoffe ersetzt.



Für den Einsatz als Insektizid wird das Rohmaterial zu einem feinen Staub gemahlen. Dieser Staub hat zwei insektizide Eigenschaften: einerseits ist er sehr scharfkantig und wirkt so als Scheuermittel welches die Insektenhaut (Kutikula) auf mechanische Weise verletzt, andererseits ist er sehr porös und saugt die öligen Oberflächensubstanzen, die die äußere Schutzschicht der Kutikulabilden, auf. Da die Staubpartikel auf der Oberfläche der Insekten haften bleiben, wird die Kutikula wasserdurchlässig. Dies führt sehr schnell zum Austrocknen und zum Tod der Insekten. Generell gilt zu bedenken, dass es sich bei Diatomeenerde um ein Naturprodukt handelt, das in verschiedenen Gegenden der USA abgebaut wird. Die genauen Materialeigenschaften können daher regionalen Schwankungen (Form, Zusammensetzung, Partikelgröße, Reinheit) unterliegen. Überdies hat der pH-Wert einen gewissen Einfluss. Die beste insektizide Wirkung wird dann erreicht, wenn die Diatomeenerde möglichst rein ist, der Partikeldurchmesser nicht über 10 µm liegt, und der pH Wert < 8.5 ist.


Diatomeenerde gilt als ungefährlich für die menschliche Gesundheit. Da die Anwendung mit Staubbildung verbunden ist, sollte das Einatmen dennoch durch das Tragen einer Staubmaske verhindert werden.



Literatur: Ebeling, W. (1971) Urban Entomology. University of California, Oakland. Korunic, Z. (1998) Diatomaceous earth, a group of natural insecticides. Journal of Stored Products Research 34: 87-97. Mewis, I. & Ulrichs, CH, 1999: Wirkungsweise amorpher Diatomeenerden auf vorratsschädliche Insekten - Untersuchung der abrasiven sowie sorptiven Effekte. Anzeiger für Schädlingskunde 72:113-121. Quarles, W. (1992) Diatomaceous earth for pest control. IPM-Practitioner 14: 1-11. Quarles, W. & Winn, P. S. (1996) Diatomaceous earth and stored product pests. IPM-Practitioner 18:1-10.