Ratten

leben in unseren Städten und Gemeinden hauptsächlich in den Abwasserkanälen, wo sie sich von Küchenabfällen ernähren. Bricht ein Abwasserrohr, wandern die Ratten durch diese Öffnungen in angrenzende Räume usw. ein und verursachen dann erhebliche Schäden. Wanderratten sind überaus fruchtbar und können im Laufe eines Jahres etwa 800 Nachkommen hervorbringen. Ratten sind scheu und meist im Schutz der Dunkelheit aktiv.

Die Wanderratte ist ein Allesfresser. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung spielen Ratten auch eine ernste Rolle als Überträger von  Erregern gefährlicher Krankheiten bei Mensch und Tier. ( Tollwut, Salmonellosen, Pest, Toxoplasmosen, Weil’sche Krankheit u.s.w. …….)  Ratten verursachen große wirtschaftliche Schäden. Sie vernichten ca. 25% der Welternten durch Fraß oder Verunreinigung. Des weiteren verursachen sie gewaltige Schäden durch Fraß an Kabeln usw., was den Absturz von Anlagen, und so z.B. Produktionsausfall, Brände …… zur Folge hat.

Bekämpfung von Ratten 

Bei der Rattenbekämpfung werden vorrangig und auch unterstützend werden professionelle Schlagfallen eingesetzt um den Befall schnell zu tilgen und den Einsatz von Giftködern möglichst zu reduzieren. Die Auslegung von Rattenködern ( Rattengift ) muss grundsätzlich geschützt, d.h. in Köderboxen oder in Köderstationen erfolgen. Die Anzahl der Köderstellen hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Im Außenbereich sollte jedoch mindestens eine Köderstation je 100 m² aufgestellt werden. Bei unübersichtlichem Gelände mit Hecken, Abstellflächen und Kompostern entsprechend mehr. Bei der Bekämpfung müssen die Rattenköderstationen gemäß RMM mindestens 1 mal wöchentlich kontrolliert werden. Es kann vorkommen das Köderstationen oder Rattenfallen erst nach 10 – 14 Tagen angenommen werden.