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30 Jahre Schädlingsbekämpfung

PHARAOAMEISE (MONOMORIUM PHARAONIS)
Pharaoameise (monomorium pharaonis)
Allgemein Die Pharaoameise stammt aus Indien. Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, dass ihre erste wissenschaftliche Beschreibung anhand von Exemplaren vorgenommen wurde, die in den Mumien der ägyptischen Pharaonen gefunden worden sind. Nach Europa gelangte sie erst im vorigen Jahrhundert. Ihr allgemein verbreitetes Vorkommen in den letzten Jahrzehnten hängt mit den modernen Wohnsiedlungen zusammen. Man findet diese Art vorwiegend in den zentralgeheizten Wohnungen. Die Pharaoameise bevorzugt warme und feuchte Orte. Ihre Kolonien nehmen nur einen winzigen Platz ein, normalerweise sitzen sie in Wandritzen, hinter Fliesen, zwischen Wänden und Möbelstücken, unter dem Fußboden oder in Spalten im Holz. Lebensweise Eine Kolonie enthält stets eine größere Anzahl eierlegender Weibchen. Unter den europäischen Bedingungen schwärmen diese Ameisen bis auf seltene Ausnahmen nicht, sondern paaren sich im Nestinneren, wo die befruchteten Weibchen dann bleiben. Neue Kolonien kommen zustande, wenn einige Königinnen mit Arbeiterinnen, Eiern und Larven das alte Nest verlassen und ein neues anlegen. Jede Königin legt im Laufe ihres Lebens nur etwa 300 Eier. Die Entwicklung der Arbeiterinnen von der Eiablage bis zum Schlüpfen dauert etwa 37 Tage, die Entwicklung der geflügelten Geschlechtstiere 4 Tage länger. Die Männchen leben nur einige Wochen, die Weibchen bis zu 300 Tagen. Sie besorgen sich ihre Nahrung nicht selbst, sondern lassen sich von den etwa 60 Tage lebenden Arbeiterinnen füttern. Die Arbeiterinnen pflegen in erster Linie die Nachkommenschaft und beschaffen Nahrung.

Diese ist sehr abwechslungsreich, besteht aus Fleisch, Fetten, Käse, Marmelade, Honig Schokolade, Brot und Gebäck, aber auch aus toten und lebenden Insekten (einschließlich Schaben), allem möglichen Schmutz und auch verschiedenen anderen Stoffen (z.B. Ölfarben, Lack). Die Arbeiterinnen bringen auch Wasser in beträchtlichen Mengen ins Nest, sowohl zum Trinken als auch zur Hebung der Feuchtigkeit im Nestinneren.

Schaden

Die Pharaoameise ist ein sehr lästiger und unangenehmer Schädling, vor allem deshalb, weil sie auch in dichte Verpackungen eindringt. So kann man die befallenen Lebensmittel kaum durch vorbeugende Maßnahmen schützen.

Pharaoameisen und Pharao Ameisenbekämpfung

Pharaoameisen gelten als die potentiell gefährlichste gesundheitsschädlichste Insektenart in Mitteleuropa. Dies hat verschiedene Gründe, vor allem aber sind sie Überträger von Krankeitskeimen. Nachgewiesen wurde die Übertragung von Salmonellen, Streptococce, Staphylococcen und viele andere Erreger, die unter anderem Lebensmittelvergiftungen, Typhus, Paratyphus Entzündungen der Atemwege, Meningitis, Wundinfektionen, Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen hervorrufen können.
Als Ursprungsland der nur etwa 1,5 - 2,6 mm großen Pharaoameisen wird Indien angenommen. Sie benötigen Feuchtigkeit, Wärme und bevorzugen häufig einweißhaltige Nahrung. Für Entwicklung und Wachstum der Brut sind eine Nesttemperatur von 27°C und eine relative Luftfeuchte von 80% erforderlich. Diese Bedingungen finden sie in unseren Gebäuden u.a. in der Nähe von Heizungsrohren. Ihre Nester liegen in Mauerspalten und kleinen Hohlräumen in Beton und Mörtelfugen. Bevorzugt findet man sie entlang von Warmwasserleitungen tief im Mauerwerk, aber auch an ungewöhnlichen Plätzen wie Überlaufrinnen von Badewannen oder Abwassersystemen von Wasch- und Spülmaschinen. Es werden sämtliche Lebensmittel und auch kosmetische Produkte befallen.

Ein Befall von Pharao-Ameisen kann sich sehr leicht ausbreiten. Dies hängt mit der geringen Größe der Tiere zusammen. Sie werden einfach übersehen und auch unterschätzt. Sie können einfach mit Waren z.B. Tierfutter, Lebensmitteln oder Wäsche aus der Wäscherei verschleppt werden.

Pharaoameisen bilden sehr volkreiche Kolonien mit mehreren tausend Arbeiterinnen und bis zu 2000 begatteten Königinnen. Die Bekämpfung der Ameisen erfordert in jedem Falle Ausdauer und ein umsichtiges Verhalten. Hierzu gehört dass sich die primäre Bekämpfung nicht gegen die Arbeiterinnen richtet. Das Ziel ist es die Königinnen und deren Nester abzutöten. Die Kolonien sterben nicht ab wenn einige, auch hunderte, Arbeiterinnen abgetötet werden. Im Nest befinden sich immer Tiere im Puppenstadium die, die Versorgung der Königin übernehmen wenn die Arbeiterinnen abgetötet werden.
Um die Königinnen abzutöten, muss man die Arbeiterinnen schonen und ihnen einen hochattraktiven Fraßköder mit verzögernder abtötender Wirkung anbieten.

Hierzu verwenden Sie unser Top Produkt Pharaonis. Ein Granulat das in einer Köderdose angeboten wird, die Sie nur öffnen müssen und in den betroffenen Bereichen auslegen müssen. Die Köderdosen werden vorzugsweise im Bereich der Laufwege der Ameisen platziert. Weiterhin sollten die Köder im Bereich von Heizungs- und Warmwasserleitungen ausgelegt werden.

Als Faustregel gilt: Pro 15 qm Wohnfläche 3 Köderstationen. Wenn diese leergefressen sind müssen die Köderdosen unbedingt erneuert werden. Die gefüllten Köderdosen nach der letzten Köderaufnahme mindestens 3 Monate an ihrem Platz belassen da eventuell weitere Ameisen als „ Nachzügler „ im Objekt vorhanden sind. Nur so ist eine effektive Befallstilgung zu erreichen.
Während der Köderauslegung NIE mit Insektiziden spritzen oder sprühen, da die Arbeiterinnen die behandelten Flächen meiden und den Köder nicht mehr erreichen.