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30 Jahre Schädlingsbekämpfung

Hausmaus (mus musculus)
Mäuse werden immer wieder eingeschleppt oder wandern aus den Außenbereichen zu. Bei 7 bis 8 Würfen pro Jahr und durchschnittlich 8 Jungtieren pro Wurf, kann ein Mäusepaar pro Jahr so ca. 2.000 Nachkommen haben.

Bekämpfung von Mäusen Bei der Bekämpfung von Mäusen sollte immer berücksichtig werden das die Mäuse von außen zuwandern oder über Warenanlieferungen eingeschleppt werden. Es ist also erforderlich bereits im direkten Außenbereich mit der Bekämpfung zu beginnen. Bei der professionellen Mäusebekämpfung kommen sogenannte Mäuseköderstationen zum Einsatz, die in Abständen von ca. 3 - 5 Metern in den betroffenen Bereichen aufgestellt werden. Die Köderstationen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Einfache Faltkartons oder abschließbare und schlagfeste Kunststoffstationen. In diese Köderstationen wird ein Köder ( Mäusegift ) eingelegt den die Mäuse aufnehmen. Es ist dringend erforderlich die Köderstationen regelmäßig zu kontrollieren und weggefressene Köder ( Mäusegift ) solange nachzulegen bis kein Köder mehr angenommen wird. Zur Auswahl stehen die verschiedensten Köder die sich durch die Attraktivität und durch den Wirkstoff unterscheiden. Besonders gut angenommen werden unsere Köder mit Schokogeschmack.
Bei Mäusebefall in Zwischendecken kann man auch Rodent-Puder einsetzen. Der Puder wird von den Mäusen beim Putzen aufgenommen. In Hohlräumen kann man auch einen Schaum einsetzen, der auf die gleiche Art wirkt. Nach ca. 2-4 Tagen verenden die Tiere schmerzlos. Unterstützend sollten nach Möglichkeit gute Schlagfallen eingesetzt werden, um den Befall schneller zu bekämpfen.

Bei jeder Mäusebekämpfung sollten immer Schutzhandschuhe getragen werden um möglichen Infektionen vorzubeugen. Mäuseköder, Mäusegift, darf nur zugriffsgeschützt in sogenannten Köderstationen ausgebracht werden, um eine Aufnahme durch Kinder oder Nichtzieltiere zu verhindern.

Als Wirkstoffe ( Gifte ) bei der Mäusebekämpfung haben sich in den letzten Jahren vor allem Mittel durchgesetzt, die in den Blutgerinnungsprozess der Schadnager eingreifen. Der Einsatz dieser Mittel ist höchst wirksam und die Umweltbelastung ist massiv reduziert. Mäuseköder mit diesen Wirkstoffen wirken mit Verzögerung und ohne qualvollen Todeskampf.

Die wichtigste Eigenschaft eines Köders ist die Attraktivität des Lockstoffes. Ist der Köder für Mäuse unattraktiv so nützt auch der beste Wirkstoff nichts wenn der Köder nicht angenommen wird.
Professionelle Köder gewährleisten diese Attraktivität in höchstem Maße.

Da Mäuse je nach Lebensraum verschiedene Köder bevorzugen, muss bei der ersten Bekämpfung ( Grundbehandlung ) zu aller erst die Vorliebe der Schadnager ermittelt werden. Hierzu sollten mindestens 2 verschiedene Köder zum Einsatz kommen. Aufgrund der Köderannahme wird dann der Köder für die weitere Bekämpfungsmaßnahme gewählt.